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Erinnerungen an Neustadt in Holstein


Die Schweinemästerei


 

Der Versuch misslang, der in der Kirchhofsallee befindlichen Schweinemästerei nach dem Kriege eine Wurstfabrik anzugliedern. Das von Kallmorgen, Sierksdorf, und Riecken, Merkendorf, finanzierte Vorhaben scheiterte; die Gebäude der Wurstfabrik am Ersten Grasweg blieben bald unbenutzt stehen, die Wurst »Kariwu« wurde kein Verkaufserfolg. Auch die Schweinemästerei erlag der Wirtschaftsnot. (Text: Das neue Neustadtbuch von J.H.Koch, 1980)

 

Schweinemästerei und die Räucherwarenfabrik am Grasweg

 Die Schweinemästerei in der Kirchhofsallee wurde 1909 von der Meierei Genossenschaft Neustadt errichtet. Molken wurden durch unterirdische Leitungen von der Meierei in der Reiferstraße zur Mästerei in die Kirchhofsallee gepumpt.




Die Schweinemästerei wurde Mitte der 1920er Jahre aus wirtschaftlichen Gründen geschlossen.

Im Februar 1934 bezog der Reichsarbeiterdienst - Abt. 5/73 „Langemarck“ die Gebäude der ehemaligen Mästerei. In den Kriegsjahren wurden hier ca. 100 Kriegsgefangene aus Russland, Frankreich, Belgien und Jugoslawien
untergebracht.



 

 Nach Kriegsende erfolgte ein Umbau der Gebäude und sie wurden
als Notunterkünfte genutzt.

 

 

Der Abriss erfolgte Mitte der 1970er Jahre



 

 




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