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Erinnerungen an Neustadt in Holstein

Das Leben im DP-Lager 

(U-Schule) auf dem Wieksberg

 

Unter den Sammelbegriff der Displaced Persons (kurz: DPs) wurden Ende des Zweiten Weltkriegs all jene ausländischen Zivilpersonen zusammengefasst, die sich durch Kriegseinwirkung an Orten außerhalb ihrer Heimat aufhielten. Hierzu zählten vornehmlich ehemalige Zwangsarbeiter, KZ-Häftlinge, Kriegsgefangene und andere Arbeitskräfte, die teils freiwillig, teils unfreiwillig während der Kriegsjahre nach Deutschland gekommen waren.

 


 




 Aquarell einer Hinrichtung an einem offenen Massengrab, geschaffen von Lucjan Saltzman, später George Salton, in einem Displaced Persons Camp im Jahr 1946 in Neustadt. 1941-42 wurde der 23-jährige Lucjan aus dem Ghetto Rzeszow in Polen in das dortige Konzentrationslager überstellt. Später wurde er in einer Reihe von Konzentrations- und Arbeitslagern deportiert, darunter Płaszów und Wieliczka in Polen, Colmar und Urbis, Außenlager von Natzweiler in Frankreich, Watenstedt, Ravensbrück und Wobbelin, alles Außenlager von Neuengamme. Nach der Befreiung verbrachte er zwei Jahre in verschiedenen Displaced Persons Camps in Deutschland, bevor er in die USA auswanderte.

 (Quelle: United States Holocaust Memorial Museum )




Volkstrauertag ! Die 4 Fotos vom November 1956 zeigen Bewohner des DP-Lagers (Displaced-Persons) aus den Ländern Lettland, Litauen, Estland, Polen, Serbien, Ukraine auf dem Weg von der U-Schule - Brücke - Am Markt (Treffen am Rathaus) zum Ehrenmal am Heisterbusch, um dort zum Gedenken an die Gefallenen Kränze niederzulegen. 

Text und Bilder: Lilli Piechotta


Familie Wuttig führte ein Herrenausstattergeschäft im Gelände der U-Schule. In den 1960er Jahre zog die Familie mit ihrem Geschäft in die Brückstraße.

 



Lesung von Sirje Patz im Museum zeiTTor

"Geschichten aus der U-Schule"


 

 

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